Erwachsene

Die religiöse Ansprache spricht gern, als richte sie sich an Kinder. Wer aber erwachsen geworden ist, hat durch seinen gottgegebenen Verstand die Pflicht, alle ihm entgegentretene Religion ernsthaft auf ihren Gehalt an Sinn und — wichtiger noch — echter, warmer Liebe zu überprüfen. Die kindische Ansprache, die den Verstand einlullt, und ihre hypnotische Wiederholung sind Kennzeichen der Stimme Satans.

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Reinigt das Land!

Stürmt die Banken und werft ihr zusammengeraubtes Geld auf die Straße! Denn das ist es, was Jesus aus Nazaret getan hätte.

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An die „gedenkenden“ Mörder in Auschwitz

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräber und sprecht: Wären wir zu unsrer Väter Zeiten gewesen, so wollten wir nicht teilhaftig sein mit ihnen an der Propheten Blut! So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben. Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter! Ihr Schlangen und Otterngezücht! wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt. 23, 29-33, zitiert nach dem 1912er Luthertext

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Denken und urteilen

Die Menschen unter der Herrschaft ihrer Psyche denken nicht, wenn sie sagen, dass sie „denken“, und ihr könnt das schon daran erkennen, mit wie wenig denkerischer Arbeit sie windesaus zum Ergebnis ihres Denkens kommen. Die Menschen überprüfen kurz, ob ihnen etwas gefällt oder ob ihnen etwas nicht gefällt, und legen sich dann einen Gedanken zurecht, der dieses Gefühl stützt, ohne dabei das Gefühl zu nennen. Für den Schauesten halten sie den, der dabei am stärksten von seinem Gefühle abzulenken weiß und deshalb am sachlichsten wirkt. Auf dieser Grundlage treffen sie ihre Urteile über alles, was ihnen begegnet, und der größte Lügner ist der beste Richter.

Ihr könnt die Menschen unter der Herrschaft ihrer Psyche nicht mit euren Worten zum denken bringen — obwohl doch den Menschen die Sprache gegeben ist, um ihre Gedanken nicht immerfort im Kopfe kreisen zu lassen, sondern um sie auszudrücken und im Austausch der Gedanken zur gedankenvollen und damit verantwortlichen Tat werden zu lassen. Die Menschen unter der Herrschaft ihrer Psyche hören eure Worte, und sie bilden sich ihr Urteil nach dem Gefühl, dass vom Mitgeteilten ausgelöst wird. Die Wahrheit schmeichelt nicht der Psyche, die sich für unsterblich schön wie Luzifer hält, und deshalb wird sie auf jedem nur vorstellbarem Weg verworfen. Das Verwerfen eurer Worte erfolgt in drei Stufen. Zunächst halten sie dich für einen Spinner oder gar einen gefährlichen Irren, den sie besser meiden sollten, es gibt ja angenehmeres für die Psyche zu erleben. Wer dann noch mit dir redet, obwohl er dich für einen Spinner hält, ist aber immer dem Gespräch zugänglich, und während du dich mit ihm austauscht, kann er feststellen, dass nicht ein Spinner spricht, und er kann vieles anhand der Fakten überprüfen und sogar feststellen, dass es stimmt. Der nächste Schritt, nachdem die Abwertung deiner Person nicht mehr funktioniert, weil du von Dingen sprichst, die über deine Person hinausgehen, ist, dass er eine Abwehr der Bauweise „Das hört sich in der Theorie ja gut und schlüssig an“ aufzubauen, dass er dem Mitgeteilten also die Bedeutung in der Praxis abspricht und daraus ableitet, dass sie deshalb falsch sein müssen. In einigen wenigen Fällen wird sogar das überwunden, und dann kommt es zur nächsten Zelebration des psychischen Selbstbetruges: Der Mensch nimmt die Gedanken auf, entwickelt sie sogar weiter und kann sogar sehr kluge Schlussfolgerungen durch eigene beobachtende und gedankliche Tätigkeit daraus ziehen, aber unter der Idee: „Das ist ja sehr interessant und auch faszinierend, aber es hat ja nichts mit meinem Leben zu tun und ist damit eine unwichtige intellektuelle Spielerei“. Ihre Urteile treffen sie weiterhin mit ihrer Psyche, gar nicht anders als ein Tier, dass einen anderen Grunzlaut von sich gibt, wenn ihm etwas gefällt als wenn es ihm nicht gefällt — und sie nennen ihre Grunzlaute „Gedanken“ und die unbewusste Tätigkeit, die sie zu dieser mechanischen Äußerung führt, „Denken“. Einige werden, wenn sie genug davon verstehen, sogar zu richtig überzeugenden Lügnern.

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Jesus und der Anwalt

Juristisch durchgesetztes „Geistiges Eigentum“ auf beliebig verlustfrei kopierbare Güter, an denen es niemals einen Mangel geben muss — das ist so, als wäre damals ein Firmenanwalt mit einer einstweiligen Verfügung und einem Polizeiaufgebot zu Jesus gegangen und hätte ihm gesagt: „Es tut mir leid, Herr Christus, aber sie haben die Lizenzen für fünf Brote und zwei Fische erworben, und deshalb sind sie ein Krimineller und müssen dafür bestraft werden“.

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Apokalypse

Wie fein sich die Christen aus den USA hinsetzen und mit riesigem Aufwand alles wahr machen, was Johannes nach seiner überlebten Tötung im Rausch der Schmerzmittel phantasiert hat. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!

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Frohes Fest

„Ihr von Saulus betrogenen Christen“, sagt Jesus, „ihr feiert so gern meine Geburt und meinen Tod, damit ihr besser vergessen könnt, was ich unverschämterweise gelebt habe. Sonst fingt ihr womöglich noch damit an, mir nachzueifern, sonst würde die Herrschaft Gottes über euch womöglich noch eine Tatsache eures Lebens und nicht erst ein Bonbon, den ihr euch wie brave Kinder vom Papi abholen wollt, wenn ihr zum Fraß des Gewürms geworden seid. Eure Gott, ihr Christen, ist der Tod, und ihr tut alles, um eurem Gott zu dienen.“

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Das elfte Gebot

Fast alle Christen glauben, dass so etwas wie „Du sollst nicht lügen“ in den Zehn Geboten stünde, und beinahe kein Christ weiß, dass dort sehr deutlich „Du sollst nicht neidisch und habgierig sein“ steht. Die Religion von Judas Iskariot, die wie ein Raub über die Welt gefallen und deren Habgier nur noch von ihrer Mordlust und ihrer Liebe zur diesseitigen Hölle übertroffen wird, gefällt sich gut darin, elfte Gebote zu erfinden, die sie wie die zehn ursprünglichen auch nicht einhält.

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Johannes

Je wichtiger für einen Christen die Johannes-Schriften (Evangelium, Briefe, Offenbarung) sind, je mehr er sich an dem darin gepflegten übermenschlichen Klang ergötzt, desto gleichgültiger sind ihm die Menschen und ihr Leben.

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Das Geschäft zum Jahresschluss

Und Jehoschua sagte: „Die Christen versuchen, ihre Liebe, ihr Licht und den Neuanfang mit Gott dadurch auszudrücken, dass sie billigen Müll verschenken, der in China von Sklaven hergestellt wird; der von einem Unternehmen verkauft wird, das Milliardären gehört, die von der staatlichen Wohlfahrt profitieren und deshalb ihren Arbeitern Sklavenlöhne zahlen können, auf dass diese vor lauter Last ihres hoffnungslosen Lebens nicht mehr lieben können, kein Licht am Horizont mehr sehen und den eiskalten Gott ihrer Räuber mit lästerlichsten Worten verfluchen. Was glaubt ihr? Dass der Himmel taub ist? Die Hölle ist denen bereitet, die die Hölle auf Erden ausbreiten.“

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