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Drei Kieselsteine

Nimm drei schöne, glatte Kieselsteine. Und leg sie. Vor! Dir! Hin! Sieh: Das ist Dreiigkeit, die Dreiigkeit der Steine.

Nun sage, dass die drei Steine, die du siehst, in Wirklichkeit. Einer sind. Sieh: Das ist Dreifaltigkeit.

Und sag, das du nur an. Diesen. Einen. Glaubst. Der doch als Drei vor deinen Augen liegt. Sieh: Das nennen Christen den Glauben. An. Einen. Einzigen. Gott. Und nimm die Drei Kiesel, die du Einen nennst, und bitte sie um etwas. Und wenns nicht kommt, denn wende dich an den anderen der Drei Kiesel. Nenne den einen Vater. Nenne den andern Sohn. Und geben beide nicht, so bittest du den Heilgen Geist. Und sprichst weiterhin vom Glauben. An. Einen. Einzigen. Gott. Sieh: Das ist Einfältigkeit.

Und dann. Wende deine Augen ab von Kieseln und Theologen und richte deinen Blick auf den ungemessnen Kosmos, in dem dein Leben kurz erschienen. Sieh: Das ist Vielfältigkeit.

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