Schlagwort-Archive: Katholizismus

Der Rücktritt des Papstes

Ja, Jesus aus Nazaret hat es deutlich leichter gehabt als dieser angebliche Benedikt (der in Wirklichkeit ein Maledikt ist) aus Rom, denn Jesus ist nicht alt geworden. Aber jene Typen, die sich als Stellvertreter Jesu aufspielen, haben sich ja auch nicht von den Herrschenden und Besitzenden kreuzigen lassen, sondern haben einen nützlichen Dienst an den Trögen Satans getan. Da nimmt es nicht Wunders, dass die gesamte politische Klasse in der aufrechten Haltung einer Bauchrednerpuppe betroffene Regierungserklärungen in die Mikrofone liest, obwohl die Beerdigung noch weit weg ist.

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Der barmherzige Atheist

Und Jesus sagte zu denen, die es gern hörten: „Ihr sollt euren Nächsten lieben, wie ihr euch selbst liebt, mehr nicht“. Da fiel ihm ein Zuhörer ins Wort und sagte: „Das klingt gut, Jesus, aber was meinst du damit? Wer ist mein Nächster? Das Wort klingt so nahe und geht mir so fern.“

Und Jesus erzählte: „Da ging eine Frau abends aus, und ein hinterhältiges Arschloch tat ihr etwas Rohypnol ins Getränk und vergewaltigte sie zusammen mit seinen Freunden, als sie keinen Widerstand mehr leisten konnte. Am nächsten Morgen kam sie auf einer Parkbank wieder zu sich. Da ging sie zu einem reichen katholischen Christen, der ihr einen Zauberspruch zuwarf, ihr aber jede Hilfe verweigerte, damit sie ja nicht auf die Idee komme, das unerwünschte Kind eines üblen Verbrechers abzutreiben. Und sie ging zu einem reichen evangelischen Christen, der auf den Zauberspruch verzichtete und ihr widerwillig in dieser Scheiße geholfen hätte, ihr jedoch ein schlechtes Gewissen machte und ihr sagte, dass es doch nicht im Sinne Gottes wäre, wenn sie abtreibt, was in ihr heranwächst und der ihr, obwohl sie ein Opfer ist, noch Schuld einredete. Als sie völlig am Boden zerstört war, von Widerlingen misshandelt und von Christen mit Schuldzuweisungen übergossen, landete sie schließlich bei einem armen, verdrossenen und hoffnungslosen Atheisten. Dieser sah ihre Zustand, ließ sich erzählen, was ihr passiert ist und hörte zu; er traute sich kaum, sie tröstend zu streicheln, obwohl es ihm das Herz zerriss, denn er fühlte genau, welcher Ekel in ihrer Seele nagen musste. Er brachte sie zu einer guten Freundin, sagte ihr, dass sie gut auf die arme Frau aufpassen solle und legte etwas Geld für das zusätzliche Essen hin. Dann besorgte er sich auf dem Schwarzmarkt die Pille danach und las sich im Internet schlau, wie man sie anwendet und verhalf der vergewaltigten Frau dazu, dass sie kein Kind bekam, das sie doch nur hassen könnte, weil es sie jeden Tag an etwas Hassenswertes erinnerte. Sag mir, Bruder, welcher von diesen drei Menschen hat geliebt?“ Und der Zuhörer sagte: „Der dritte natürlich, der sich hinter keiner Religion verschanzte.“ Jesus sagte daraufhin: „Genau das sollst du tun.“

Und dann atmete Jesus tief durch und setzte fort: „Seid nicht so wie die Selbstgerechten, die glauben, dass sie der Hölle entkommen könnten, indem sie die Welt in eine Hölle verwandeln, und tut es ihnen nicht. Diese Leute stellen sich vor die Tür, die in eine Welt führt, die von Liebe durchflossen wird. Sie gehen in ihrer kindischen Mischung aus Angst und Aberglauben selbst nicht hinein, aber sie stellen sich noch davor, damit auch niemand anders reinkommt, und das nennen sie Liebe und sie nennen sich Kinder Gottes. Es sind Wölfe im Schafspelz, und sie sind nicht Kinder Gottes, sondern Kinder des Satans, denn sie tun das, was Satan gefällt. Lasst euch nicht von ihren Fassaden irritieren, und sagt jedem, was für eine Schlangenbrut das ist!“

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Der Papst

Der Papst, der dir in Narrenkleidern von der Liebe und Fürsorge seines Mördergottes das Blaue vom Himmel herunterlügt, er hat ein neues „Papamobil“ mit bequemen Thron und robusten Scheiben schusssicheren Glases, hinter denen er gern in der juchzenden Menge seiner Anhänger badet. Er muss nicht einmal mehr verbergen, was er für ein Lügner ist, und er wird obszön als „Heiliger Vater“ angesprochen. Wer Augen hat zu sehen, der sehe! Der Rest erklärt sich dann von selbst.

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Kreuz.net

Dass die Macher der menschen- und gottesverachtenden Website kreuz.net sich auch immer in der Anonymität verstecken müssen. Das hat der Jesus aus Nazaret, den sie oben im Titelbereich ihrer Seite als einen am römischen Galgen sterbenden Mann künstlerich darstellten, doch noch nicht getan — mit dem Ergebnis, dass man in etwas kitschiger Darstellung im Titelbereich dieser Website sehen konnte, mit dem Ergebnis seiner Verurteilung und seiner Tötung in Form eines Justizmordes. Schon mit der Gestaltung ihrer Website machten diese Gestalten klar, worum es ihnen nicht einen Tag ihres Lebens und Wirkens gegangen ist; bevor man auch nur ein Wort gelesen hat, ist deutlich, dass es sich um Nachfolger von Judas Iskariot handelt.

Aber das wurde eigentlich schon durch das Wort „katholisch“ klar.

Niemand glaube, dass diese Menschen nach Abschaltung ihrer Website nicht in Kürze eine neue Website aufziehen werden — auf einem neuen Server, mit einer neuen Domain, aber keineswegs mit neuen Inhalten. Für das Letztere müssten sie umkehren und ihr Herz aus kaltem Gold und blutigem Stacheldraht gegen ein Herz aus Fleisch eintauschen, gegen ein menschliches, verwundbares, lebendes, leuchtendes Organ. Und das. Hassen diese Menschen mit dem Hass, mit dem sie das Licht und das Leben selbst hassen.

Aber das ist eigentlich schon durch das Wort „katholisch“ klar.

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